Was ist ein hydraulischer Abgleich?
In einer nicht abgeglichenen Heizungsanlage bekommen die Heizkörper nah an der Pumpe zu viel warmes Wasser, die entfernten zu wenig. Die Folge: einzelne Räume überhitzen, andere werden nicht warm, die Pumpe läuft auf Volllast und die Vorlauftemperatur ist höher als nötig. Der hydraulische Abgleich stellt jeden Heizkörper so ein, dass genau die benötigte Wassermenge ankommt.
Warum er für die Förderung Pflicht ist
Für die BEG-Förderung (Heizungstausch, Wärmepumpe) ist der hydraulische Abgleich nach Verfahren B verpflichtend: raumweise Heizlastberechnung, Auslegung der Heizflächen und dokumentierte Einstellung — festgehalten im VDZ-Bestätigungsformular. Ohne dieses Formular keine Auszahlung.
Bei uns ist das kein Extra: Wir führen den Abgleich standardmäßig BEG-konform durch und geben Ihnen die komplette Dokumentation für Ihre Förderakte an die Hand.
Was bringt er konkret?
- Niedrigere Vorlauftemperatur — besonders wichtig für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe
- Gleichmäßige Wärme in allen Räumen, keine rauschenden Ventile
- Weniger Pumpenstrom und weniger Takten des Wärmeerzeugers
- Typisch einige Prozent Energieeinsparung — bei schlecht eingestellten Anlagen deutlich mehr
Wie läuft das bei IBS Projects ab?
- 1. Raumweise Heizlastberechnung (DIN EN 12831) — die Grundlage
- 2. Prüfung der Heizflächen: reichen die Heizkörper für niedrige Vorlauftemperaturen? Falls nicht: gezielter Heizkörpertausch
- 3. Berechnung und Einstellung der Ventile, Pumpen und Regelung
- 4. VDZ-Formular + Dokumentation für Ihre Förderakte
Konkret werden?
Anfrage stellen — Erstgespräch und Fördereinschätzung kosten nichts. Mehr Praxiswissen im Ratgeber.